Ein verständlicher Leitfaden · Aktualisiert Oktober 2026
Der Akku deines Handys verliert jeden Monat ein wenig Kapazität, doch Android zeigt dir selten, wie viel. Dieser Leitfaden erklärt, was der Akkuzustand wirklich ist, wie du ihn prüfst und was Kapazität, Ladezyklen, Verschleiß und Ladeleistung in Watt bedeuten.
Der Akkuzustand ist ein einfaches Verhältnis: die aktuelle Vollladekapazität geteilt durch die ursprüngliche Nennkapazität, angegeben in Prozent. Ein Handy mit 5.000 mAh, das heute nur noch 4.300 mAh speichert, liegt bei etwa 86 %. Diese fehlende Kapazität ist der Grund, warum ein älteres Handy früher am Tag ans Ladegerät muss.
| Akkuzustand | Bedeutung |
|---|---|
| 90–100 % | Sehr gut. Typisch im ersten Jahr. |
| 80–90 % | Normaler Verschleiß nach ein bis zwei Jahren. |
| Unter 80 % | Spürbar kürzere Laufzeit. Ein guter Zeitpunkt, einen Tausch einzuplanen. |
Ein Ladezyklus entspricht insgesamt 100 % geladener Energie – nicht unbedingt am Stück. Zweimal von 50 % auf 100 % zählt als ein Zyklus. Die meisten Lithium-Ionen-Akkus behalten nach 500–800 Zyklen noch rund 80 % ihrer Kapazität.
Anders als das iPhone zeigen die meisten Android-Handys keinen Akkuzustand an. Android liefert Rohwerte – Ladezähler, Strom, Spannung, Temperatur und ab Android 14 oft auch die Zyklenzahl –, aber keinen öffentlichen Akkuzustand. Genau diese Lücke füllt Power Battery:
Ehrliche Messung – kein Fake-„Boost“, kein Beenden von Apps.
▶ Akkuzustand prüfen – bei Google PlayÜber etwa 90 % ist sehr gut, 80–90 % ist normaler Verschleiß nach ein bis zwei Jahren, und unter 80 % merkst du eine kürzere Laufzeit.
Die meisten Handy-Akkus behalten nach 500–800 vollen Zyklen rund 80 % ihrer Kapazität. Zweimal halb laden zählt als ein Zyklus.
Die meisten Android-Handys zeigen keinen Akkuzustand an. Android liefert nur Rohwerte, daher brauchst du eine App wie Power Battery, die daraus eine geschätzte Kapazität und Zyklenzahl macht.